Bäre-Mani auf Weltreise Teil 4

Etappe 8 – Hawaii: Hilo (Big Island) - Honolulu (Oahu)

 

"Eine wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu sehen, sondern einen neuen Blick zu erhalten."

 

 

HILO (BIG ISLAND) Hilo ist die grösste Stadt auf Big Island im US-Bundesstaat Hawai. Die Stadt liegt im Nordosten der Insel und der Hafen hatte etwa 5km Entfernung bis zum Zentrum. Die langgestreckte Promenade der Hilo Bay war wild und rauh, trotz den Bay Barrieren, die auch aus den früheren Tsunami Zerstörungen erbaurt wurden. Die Insel hat im Schnitt 235 Regentage im Jahr. Wie soll es anders sein,  wir hatten den schönsten Tag erwischt und entschieden uns, mit einem Public-Bus den Wasserfall und die nähere Umgebung zu besuchen. Die Vegetation ist ein unglaubliches Geschenk. Ein Garten Eden an jeder Ecke. Nach unserer Rückkehr besuchten wir den lebendigen Farmer Markt, der Obst, Blumen und handgemachtes Kunsthandwerk anbot. In einem Shop am Boulevard hätte jedes Musikerherz höher geschlagen. Ukulelen wo das Auge hinreicht in allen Farben und Facetten. Wir konnten uns kaum von den (übersetzt) "Hüpfenden Flöhe" trennen. Freudige Erinnerungen an unsere lieben Musiker in der Schweiz, fielen wie Schuppen von unseren Augen.

 

HONOLULU (OAHU) Am frühen Morgen ankerten wir im Hafen von Honolulu. Ein von der MSC organisierter Ausflug führte uns mit Bus und Reiseleitung durch die Stadt und an die Südküste Oahus mit seinen zahlreichen Hotels und dem bekannten Waikiki Beach Die mondänen Hochhäuser und der von Touristen überfüllte Strand konnte uns nicht begeistern. Die Fahrt ging weiter zur nächsten Attraktion Pearl Harbour. Wir waren beeindruckt und würdigten die Erinnerungen an diesen Krieg und trotzdem blieb ein fader Nachgeschmack infolge der Touristenabzockerei.

 

Marian, Bea, Esther, Aendu und wir Zwei entschieden uns kurzerhand, in einen Public Bus zu steigen, der uns an die North Shore zum bekannten Surfer Beach führen sollte. Die Busfahrt alleine wahr ein unvergessliches Erlebnis. Wir waren überrascht über die Pünktlichkeit, benötigten jedoch sehr viel Geduld, bis die richtige Busnummer auftauchte. Nach jedem Routenstop verspürten wir die Klimaanlage mehr und mehr als antarktische „Alpen Bise“  und die Einheimischen trugen, trotz angenehmen Aussentemperaturen, Kapuzen Pullover, Schal und Wollmützen. Nach einer langen Fahrt mit unzähligen Aloha-Busdurchsagen waren wir beinah unterkühlt, wurden jedoch belohnt vom richtigen Hawaii. Die grossartige Vegetation und mit seinen unglaublichen Stränden entlang der Nord Shore, die netten hilfsbereiten Menschen, die uns jederzeit Informationen mit grosser Freundlichkeit mitteilten. Wir fühlten uns angekommen.

 

Am Sunset Beach hat Mani das Surfen einer mutigen jungen Hawaiianerin überlassen. Sie hat die grosse Welle erwischt und an der Meisterschaft an diesem Tag den 1. Platz erreicht. Mani war sehr beeindruckt von dieser Leistung und wollte unbedingt mit der Siegerin für ein Foto posieren. Bei wechselhaftem Wetter ging die Reise weiter der Ostküste entlang Richtung Turtel Bay zurück nach Honolulu. Im „Aloha Tower“ angekommen, genossen wir im Gartenrestaurant ein feines Abendessen und liessen diesen grossartigen Abenteuertag noch einem Revue passieren.

 

 

Am 2. Tag war bei wunderschönem Wetter eine Shopping-Tour angesagt. Da es jedoch viel zu heiss war und der Waikiki Beach immer noch überfüllt war, entschieden wir uns, mit einem Bus an die Ostküste zu fahren. Entlang vieler Ananas-Plantagen und herrlichen Beaches erreichten wir das malerische Haleiwa, wo viele Gutbetuchte ihre Ferienhäuser haben. Hier befindet sich auch der längste und schönste Strand von Oahu. Die Landschaft mit seinen Vuklansteinen, mit den imposanten Wellen und dem Wasser in allen Blautönen hat uns zum Fotografieren (Postkartenbilder) eingeladen. Beide Tage haben uns unbeschreibliche Eindrücke geschenkt. A hui hou (Herzlichen Dank) und Mahalo nui loa (Auf Wiedersehen)) Hawaii. Du hast uns berührt mit deiner Schönheit.

 

Bis zu unserem nächsten Ziel Tahiti stehen uns fünf lange Seetage und die Überquerung des Äquators bevor. Dankbar dürfen wir diese Zeit nutzen um die Eindrücke zu verarbeiten, die wir auf dieser World Cruise auf dem Meer mit denkurzen aber intensiven Besuchen erleben durften.

 

 

Etappe 7 – Los Angeles - Las Vegas - San Francisco

 

"In einem Tropfen Wasser finden man sämtliche Geheimnisse aller Ozeane"

 

LOS ANGELES: Ankunft im sonnigen aber eher kühlen Los Angeles. Nach der Übergabe unseres Auto´s kämpften wir uns im dichten Verkehr nach knapp einer Stunde nach Hollywood. Angekommen am Walk of Fame fand ich auch schon nach ein paar Schritten ohne lange zu Suchen, auf meinen Favorit Stern Michelle Pfeiffer. Incognito mit Sonnenbrille schlenderten wir noch den Walk of Fame rauf und runter und verabschiedeten uns von den schrillen Stars und Sternchen.  

 

Die unendliche lange Fahrt mit dem Auto von Hollywood nach Las Vegas haben wir total unterschätzt.

Bis ich Schämpu endlich erlaubte die Car Pool Lane auf der Autobahn zu nutzen, verloren wir schon mal eine Stunde und Nerven. Unglaublich, dass alle Amis alleine im Auto unterwegs sind, und angeblich Ihr Auto als heilig bezeichnen. Nach einem kurzen Halt für einen deftigen Burger in der Wüste erreichten wir endlich Las Vegas in der Nacht. Die Reise verlangte Schämpu viel Nerven mit mir. Stundenlang riesige Trucks, dunkle Wüste und Einsamkeit auf dem Highway empfand ich als Highway to the Hölle:-) Ich war wie eine Slotmaschine, Schämpu gewann und verlor im nächsten Moment mit meinem Gemüt. 

 

LAS VEGAS: Dankbar durften wir unsere wunderschöne riesige Suite im Hotel Venetian beziehen und uns auf den nächsten Tag freuen. Am 1. Tag waren wir früh wach und freuten uns auf ein schönes Frühstück, wie wir es kennen. Doch schnell mussten wir uns an Kaffee im Pappbecher und an das lärmige Casino Leben im Hotel gewöhnen. Morgens um 8 Uhr trifft man schon etliche Chinesen, Amerikaner, die ihr Glück im Casino mit lautem "Gschrei" und "Gschnurr" suchen. Nach einem langen Spaziergang durch den Strip und durch die wunderschönen Hotels, erfreute ich mich an einen neuen Haarcoupe im Spa im Caesars Palace. Auf dem Rückweg verwandelte uns eine tüchtige Verkäuferin mit Botox Créme in Brad Bitt und Michelle Pfeiffer. Leider hielt dieses Wundermittel nur mal für 3 Stunden und wir waren doch froh, erkannten wir uns wieder.  Nach einem schönen italienischen Znacht freuten wir uns auf die Show von David Copperfield. In der 1. Reihe wurde Schämpu schon mal in die Show teilweise einbezogen. Gott sei Dank wurde er nicht weggezaubert. Es war es eine unglaublich tolle Hammer Show die wir miterleben durften.

 

Mit einem Bus besuchten wir Old Las Vegas. Eigentlich habe ich mir es, als Neuling in Las Vegas,  genau so vorgestellt. Hier hat 1941 alles begonnen im Hotel El Cortez. Alles war eher ruhiger und für mich persönlich echter. Wir genossen den Tag und die Nacht hier mit vielen schönen AHA Gefühlen und bereiteten uns für den letzten Tag und die Rückreise nach San Francisco vor. Am Morgen staunten wir nicht schlecht als "Mani" "äuä" im Casino vom Hotel Venetian nachts rumhing, später wurde er sogar mit den koketten Girls auf dem Las Vegas Strip gesichtet. Wir haben ihn sehr dankbar für eine Handvoll Dollars von den Handschellen befreien können!!! 

 

SAN FRANCISCO : "If you're going to San Francisco"... Gegen Abend landeten wir mit United Airlines und angenehmen Temperaturen in San Francisco!  Am Pier 33 neben der Fishermans Wharf erwartete uns die MSC Magnifica und wir fühlten uns sofort wieder zu Hause. Am nächsten Morgen erkundigten wir die Stadt auf eigene Faust. Ein Besuch der Fischerman’s Wharf war natürlich ein Muss. Mit einer Fähre besuchten wir das Künstlerdorf Sausolita und genossen bei der Ueberfahrt die Aussicht auf die Gefängnisinsel „Alcatraz“ und auf die imposante Golden Gate Bridge. Am Abend gönnten wir uns einen Abstecher ins grosse China Town. Bunt geschmückt nach dem Chinesischen Neujahrsfest (übrigens ist es das "Säuli" Jahr, wenn das nicht Glück bringt...),  Wie es sich gehört, assen wir ein leichtes chinesisches Menü, und schlenderten gemütlich satte 45 Minuten down the Blocks zum Schiff zurück. Am folgenden Tag führte uns ein organisierter Ausflug durch die Stadt. Leider war das Wetter nicht mehr allzu gut, aber zum Flanieren in der Market Street und am Union Square. Wir bestaunten die Cable Cars und die endlos tolle Shops verleiteten uns zum Kauf von neuen Reebok Schuhen. Zwei unvergessliche Tage neigten sich zu Ende. Bei der Ausfahrt unter der Golden Gate Bridge wurde es uns trotz Regen und kühlem Wind warm ums Herz. "I left my Heart in San Francisco" summte unser Schiff zum Abschied zu den nächsten 4 Seetagen.

 

 

 

 

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