Jaja, wenn Sie mich so fragen, da habe ich letzthin am Loebegge Kurligs erlebt. Wissen Sie noch, was "kurlig" bedeutet? Also eine genaue Überstzung gibt es zwar nicht, aber am ehesten könnte ich das Wörtli mit "Komisches" ins Hauchdeutsche transformieren. Ja, die noblen Berner verwendeten früher immer, um ihre Bildung zu dokumentieren, liebend gerne Französische Ausdrücke. Ausdrücke die auch am Hof zu Paris benutzt wurden. Um die Sprache zu parfümieren – Paris ist doch die Hauptstadt des Parfüms, oder etwa nicht? Doch zurück zum Loebegge und dem Kurligen – passt zum vergangenen Halloween, der mit Gruselschritten, Saurem und Süssen über den grossen Teich gewandert kam.

 

Da belauschte ich zwei junge Modis. So ungefähr im Mittelteenie Alter.„Sueschs Du würklech e füechte Huet?“, parlierte die eine zur anderen. „Hesch im Loeb scho gsuecht? Dä het doch alles!“ 

 

„Spinnsch? Ig ha doch nume däm fräche Gieu wo mi agschnoddert het ds verstaah gäh, das ig mi nid e füechte Huet um ihn interessiere, obwou, unger üs, är gseht schampar guet us, aber wag di nid ihm schöni Ouge ds mache …!“

 

Also ehrlich gesagt habe ich das Gespräch in meiner Jugendzeit vor Jahren belauscht, würde wohl heute nicht mehr gleich ablaufen. Zum Bonheur nicht …“

 

 

 

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