Bern's hardest working man!

Er ist der hardest working man in show business. D.E.F.I.N.I.T.I.V. Nun ja, auf jeden Fall, wenn es ums Berner Showbusiness geht (oder behauptet da jemand: Le Berner Showbusiness n’existe pas?). Beat «Beat-Man» Zeller hat seinen Blues-Trash schon überall gespielt: In Mexiko, Moskau und in Thessaloniki. Japan, die USA, Europa sowieso: Sie alle tanzen zum blasphemischen «Jesus Christ Twist» dieses Rock’n’Roll-Hohepriesters, der eine Stimme hat wie eine Kreissäge und ein Herz im XXL-Format.

 

Bern Tourismus hätte ihm schon längst einen Lifetime-Award verleihen müssen. Denn Beat-Man Zeller ist ein Botschafter für Bern.  Einer, der mit Humor und blühender Trash-Phantasie von seiner Stadt berichtet, und dank dem immer mehr kulturaffine Menschen überall auf dem Planeten einen Unterschied zwischen Sweden und Switzerland machen. Das eine ist ABBA, das andere ist BEAT-MAN. Alles klar?

 

Keiner hat so viele Platten veröffentlicht wie er, so gegen 100 dürften es mittlerweile schon sein. Und daneben betreibt er das Voodoo Rhythm Label mit noch viel mehr Trash aus der ganzen Welt. Wer in einer grossen europäischen Stadt einen gut sortierten Plattenladen betritt, wird dort ziemlich sicher auf Voodoo-Rhythm-Produkte stossen. Und wer wie ich Ferien in den USA oder anderswo macht, kann vielleicht eine Beat-Man-Show besuchen.  Ich war in Upstate New York bei Freunden mit gutem Musikgeschmack. Klar, dass wir in die rund eine Stunde entfernte Stadt Troy am Hudson River fuhren, wo Beat-Man zusammen mit seiner als Nonne gewandeten Drummerin/Sängerin/Organistin Nicole Izobel Garcia auf seiner Ostküsten-Tour Station machte. Klar, dass Beat-Man sich nicht lumpen liess und ein krasses Konzert ablieferte. Die Amis kauften den Merchandising-Stand jedenfalls in Windeseile leer.

 

Mittlerweile ist Beat-Man wieder zuhause und hier immer mal wieder live anzutreffen. Zum Beispiel heute an der Kulturpreisverleihung des Kantons Bern in der Heitere Fahne, am 18. September. Unbedingt hingehen, bevor die Schweizer Lärmpolizei dem Rock’n’Roll den Stecker zieht!

 

 

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