In Bern eintauchen

Ja, ich war eine Weile weg. Bin eingetaucht in flirrende Hitze, tropisches Grün, ein bedewasserwarmes Meer, in eine lichtdurchflutete, von Tierstimmen erfüllte Atmosphäre und in süsses Nichtstun. Und ich habe jeden einzelnen Moment in vollen Zügen genossen. Auch wenn nicht immer alles nach Plan lief – kleine Abenteuer gehören nun mal dazu, wenn frau keinen Pauschalurlaub, sondern eine Reise macht. Jetzt sitze ich wieder in meinem Büro, vom Jetlag geplagt; ein Preis, den ich gerne bezahle für einen Aufenthalt im Paradies. Aus meinem Fenster ist mir der Blick auf die ganze Stadt Bern vergönnt. Ein Bern, das sich, von hier oben gesehen, noch ein bisschen im Winterschlaf befindet. Ganz so wie seine Bären, die ziemlich skeptisch aus ihren Höhlen gucken. Die Äste der Bäume sind noch kahl, erst zaghaft lüpfen die ersten Frühlingsblumen ihre Köpfe. Wenigstens scheint die Sonne und es ist nicht mehr so bitter kalt, wie es offenbar in meiner Abwesenheit war.

 

Aber ich lasse mich nur allzu gerne wieder ein auf meine Stadt. Denn wer den Blickwinkel ändert und nicht nur auf Bern hinabsieht sondern ihm ganz nahe kommt, wird rasch entdecken, wie es atmet und pulsiert – kurz, wie es lebt. Meist weder laut noch schrill, eher ein bisschen so, wie wir Bernerinnen und Berner halt auch ticken: Zurückgenommen, aber mit sehr viel Inhalt, Tiefgang und Kreativität. Ein einziges Wochenende im März bietet hunderte von Möglichkeiten um etwas zu erleben, zu geniessen und zu erkunden – oder dem Müssiggang zu frönen. Wir brauchen nur aus der Fülle des Angebots zu pflücken, wonach uns der Sinn steht. Ich nehme Sie mit auf meine ganz persönliche „Tour de Berne“ an einem gewöhnlichem Samstagnachmittag.

 

 

Bildlegenden von oben nach unten:
Lust auf einen Aarewalk?  / Der Bärlauch spriesst schon am Aarehang / Modeapéro bei Aerni Haar Kleid Spa / Tag der offenen Türe im Calvinhaus / Strassenperfomance an der Brunngasse / Gemütlicher Apéro im Pyri / Die BernerInnen und enorm viele Touris ziehts an die Sonne... / ...und mich irgendwann nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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