Zur Museumsnacht: Interview mit Daniel Schafer, CEO, Energie Wasser Bern

 

 

Energie Wasser Bern ist  Sponsoringpartner der Berner Museumsnacht vom 16. März. Alexandra Jäggi hat den CEO Daniel Schafer zum Thema befragt.

 

Am 16. März ist wieder Museumsnacht in Bern. Ist der Anlass auch für Nicht-Berner interessant?

 

Selbstverständlich. Die Vielfalt, die die rund 40 Berner Museen und Kulturinstitutionen bieten, ist einmalig. Ob für Stadtbernerinnen und -berner oder für solche, die ausserhalb wohnen; die Museumsnacht bietet unzählige Möglichkeiten, immer wieder neue Seiten von Bern zu entdecken. Würde ich am 16. März nicht selbst die Besucherinnen und Besucher durch die Energiezentrale Forsthaus führen, wäre ich an diesem Freitagabend sicher auch in Bern unterwegs.

 

Seit fünf Jahren ist auch Energie Wasser Bern an der Museumsnacht mit dabei. Was haben Kehricht, Gas und Strom mit Museen zu tun?

 

Die anhaltende Nachfrage nach den Führungen durch die Energiezentrale zeigt, dass es die Menschen interessiert, woher ihr Strom und ihre Wärme kommen. Sie wollen wissen, wie aus «Ghüder» Saft für den Computer oder wohlige Wärme für kalte Tage wird und was das Glasfasernetz mit der Energiezukunft zu tun hat. Ein Museum ist ein Ort, an dem man viel über die Welt von gestern, heute und morgen lernt. Daher gehören auch die Energiezentrale Forsthaus und das Besucherzentrum ewb mit den zahlreichen Themen rund um die Energieversorgung an die Museumsnacht.

 

Und was steht dieses Jahr in der Energiezentrale Forsthaus auf dem Programm?

 

Die Berner waren die ersten Schweizer, die das Gaslicht eingeführt haben. Das ist 175 Jahre her und begann mit der Inbetriebnahme der Gasfabrik im Marzili. Es waren mutige Pioniere, die den Grundstein für die Berner Energieversorgung gelegt haben. Das ist heute nicht anders: Die Energiezukunft wird von Unternehmen geprägt, die neue Wege gehen und Lösungen für die anstehenden Herausforderungen bieten.

 

Die Attraktionen rund um die Gasversorgung an der diesjährigen Museumsnacht sind der Einstieg in ein Jubiläumsjahr mit vielen weiteren Aktivitäten. Das Leitthema ist die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft: Das Berner Theaterkollektiv PENG! Palast bringt die Anfänge der Gasversorgung in einem Theaterstück in die Gegenwart. Ein Augmented-Reality-Spiel bietet eine spannende Zeitreise mit dem Smartphone. Die, die es richtig spielerisch mögen, können im GASINO ihr Glück am Roulette-Tisch versuchen. Und wer – so wie ich – Freude an praktischen Versuchen hat, findet in der Energiewerkstatt heraus, wie man eine eigene Biogas-Anlage baut.

 

Du hast es eingangs erwähnt: Wenn du am 16. März nicht selbst in der Energiezentrale eingespannt wärst, wärst du an der Museumsnacht anzutreffen. Wo würde man dich finden?

 

Ich bin in Bern aufgewachsen und verbinde mit dieser Stadt zahlreiche Kindheitserinnerungen: Eine davon hängt im Naturhistorischen Museum, in Form des ausgestellten Walfisch-Skeletts. Nebst dem Naturhistorischen war auch das Historische Museum mehr als einmal das Ziel eines Sonntagsspaziergangs. Hier erinnere ich mich vor allem noch an die Folterkammer. Entsprechend würde ich meinen Rundgang an der Museumsnacht wohl in einem dieser Häuser beginnen. Und ich würde wohl auch die lange Schlange vor dem Bellevue in Kauf nehmen. Vielleicht hätte ich Glück und könnte mit einem Oldtimer jüngeren Datums die Reise durch meine Kindheit abrunden.

 

museumsnacht-bern.ch

ewb.ch/museumsnacht

 

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